In Hamburg steht es den Grundschulen seit dem Schuljahr 2011/12 frei, ob sie Schreibschrift oder nur noch eine Druckschrift unterrichten, die sogenannte „Grundschrift“. In anderen Bundesländern wird dieses Modell derzeit an einzelnen Schulen erprobt. Die Grundschrift ist keine Schreibschrift! Wer die Schreibschrift abschafft, gibt nicht nur ein wertvolles Kulturgut auf, sondern behindert auch die geistige Entwicklung der Kinder. Die Schreibschrift fördert nämlich motorische Fähigkeiten, ästhetisches Bewußtsein und fließendes Denken. Wer nur eine Druckschrift lernt, schreibt in der Regel langsamer, wenig leserlich und muß sich stärker anstrengen. Mit unserer Unterschrift fordern wir daher die Kultusministerkonferenz dazu auf, dafür zu sorgen, daß an den Schulen weiterhin Schreibschrift unterrichtet wird.
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Ein Artikel von Margund Hinz
Noch lernen Kinder an deutschen Grundschulen Schreibschrift: entweder die Lateinische
Ausgangsschrift von 1953, die von Renate Tost 1968 in der DDR entwickelte
Schulausgangsschrift oder die 1970 von Heinrich Grünewald vorgeschlagene Vereinfachte
Ausgangsschrift (vgl. „Eine Irrlehre, die alle mitmachen“ von Karin Pfeiffer-Stolz in DSW
38)…
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Pressemitteilung
Oberlandesgericht entscheidet: Sütterlinschrift im Verkehr mit Behörden zulässig.
Das Oberlandesgericht (OLG) Celle hat in einem Urteil festgestellt, dass es keine verbindlichen Vorschriften darüber gibt, welche Schriftart im Schriftverkehr zu verwenden ist…
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Schöne, alte Schrift
Welt am Sonntag Autor: Claudia Guderian | 06:37
Kulturerbe oder Oma-Buchstaben? An Hamburgs Grundschulen muss die Schreibschrift nicht mehr gelehrt werden. Was es heißen kann, wenn niemand mehr Handschriften lernt, zeigen Sütterlin und Kurrent…
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